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Weblog von Daniel Wolf

Metz, Großmacht in Lothringen

Im 13. Jahrhundert hatten sich zahlreiche Städte des Heiligen Römischen Reiches als Freie Reichsstädte etabliert. Köln, Mainz, Speyer, Lübeck und Augsburg sind die Namen, die einem in diesem Zusammenhang üblicherweise einfallen. Das lothringische Metz wird dabei oft übersehen, dabei hatte sich die Metzer Bürgerschaft schon früh vom Bischof emanzipiert und eine Stadtrepublik aufgebaut, die bis in die frühe Neuzeit hinein zu den mächtigsten des Reiches zählte.

Reisende Könige und eigensinnige Fürsten

Das Heilige Römische Reich des Mittelalters war kein Nationalstaat im modernen Sinn, sondern ein hochkomplexer Flickenteppich aus Fürstentümern, Grafschaften, kirchlichen und weltlichen Herrschaften, Bischofsmetropolen und unabhängigen Reichsstädten. Zusammengehalten wurde dieses unübersichtliche – und reichlich ineffektive – Gebilde vom deutsch-römischen König bzw. Kaiser.

Interview bei Amazon

Vor ein paar Tagen hat mich Amazon zu Das Salz der Erde interviewt – nachzulesen auf Kindle Post, dem Redaktionsblog: Klick! Aus technischen Gründen musste das Interview leider etwas gekürzt werden. Das vollständige Interview erscheint demnächst auf meiner Autorenseite bei Random House. Sowie es online ist, veröffentliche ich hier den Link.

Stundengebete und Kerzenuhren

Mechanische Uhren und Sanduhren kamen erst im Spätmittelalter auf. Die Menschen des 12. Jahrhunderts mussten sich also anders behelfen, wenn sie die Zeit messen wollten.

Schwüre, Treue und das Seelenheil

Eide sind ziemlich aus der Mode gekommen. Der Mensch des 21. Jahrhunderts schwört nur noch bei besonderen Anlässen: vor dem Traualter, vor Gericht oder auf die Verfassung, wenn er eine Stelle im Öffentlichen Dienst antritt.

Von Märkten und Messen

Jahrmärkte und Messen hatten eine wichtige Funktion für die mittelalterliche Wirtschaft. Bauern und Handwerker erhielten Gelegenheit, ihre Produkte einem breiten Publikum vorzustellen und neue Kunden zu gewinnen. Fernhändler kamen in die Stadt und brachten exotische Waren aus fernen Ländern mit, die im Heiligen Römischen Reich kaum oder gar nicht hergestellt wurden – zum Beispiel Gewürze, Seide, bestimmte Tuchfarben usw. Außerdem lockten Märkte fahrendes Volk und Heilkundige an, die die Menschen mit ihren Possen unterhielten bzw. ihre Gebrechen behandelten.

Wasser und Wein

Dass die Charaktere von Das Salz der Erde den ganzen Tag Wein und Bier trinken und oft schon morgens damit anfangen, mag manchen Leser befremden. Haben die Figuren alle ein Alkoholproblem? Nein, der regelmäßige Konsum von Wein und Bier entspricht schlicht den mittelalterlichen Trinksitten – für die es handfeste hygienische Gründe gab.

Die Frau im Mittelalter

Die Situation der Frau im Mittelalter war gekennzeichnet durch Unterdrückung und Diskriminierung. Frauen waren in fast allen Belangen Männern gegenüber benachteiligt und standen ihr Leben lang unter männlicher Vormundschaft, genannt „Munt“. Zuerst hatte der Vater, der ältere Bruder oder ein anderer männlicher Verwandter die Muntgewalt inne. Nach der Hochzeit ging diese auf den Ehemann über. Starb er, unterstand die Witwe fortan der Königsmunt, die zumeist vom Stadtherrn, einem Vogt oder einem anderen adligen Beamten ausgeübt wurde.

Das "Salz" auf der Bestsellerliste!

Heute steht Das Salz der Erde auf Platz 15 der SPIEGEL-Bestsellerliste:

Buchtrailer

Zu Das Salz der Erde gibt es übrigens auch einen stimmungsvollen Buchtrailer – viel Spaß beim Anschauen!

 

 

 

 

 

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Das Salz der Erde